Donnerstag, 15. Juli 2010

"Du musst bloggen!"

Das war der übliche Ratschlag von vielen, denen ich in letzter Zeit davon erzählt hatte, auf einer Web-Site meine Erfahrungen und Erkenntnisse bezüglich Nachhaltigkeit bei der Geldanlage publizieren und insbesondere jungen Menschen nahebringen zu wollen.

Geld ausgeben ist den meisten Menschen sicherlich näher als Geld anlegen. Trotzdem ist oder wird früher oder später jeder Anleger, ob nun die Eltern oder Großeltern bereits ein Sparbuch für einen angelegt haben, ob für den großen Urlaub gespart wird oder ob langfristige Ziele wie die Altersvorsorge anstehen, irgendwann wird Geld zurückgelegt.

Mindestens ein Girokonto dürfte wohl nahezu jeder besitzen, und damit fängt er an, anderen sein Geld zur Verfügung zu stellen, meist ohne sich groß Gedanken darum zu machen, was mit diesem Geld dann eigentlich finanziert wird.

Wie sinnvoll und nachhaltig mit dem zur Verfügung gestellten Geld umgegangen wird ist nämlich bisher häufig keine bewußt getroffenene Entscheidung der Anleger, aber das könnte - und sollte - anders sein.

Umweltkatastrophen wie die von BP verursachte Ölpest machen mehr als deutlich, dass es darauf ankommt, wie Gewinne erwirtschaftet werden. Dass bei der Verwendung des anvertrauten Geldes jedoch einiges im Argen liegt, dürfte den meisten spätestens seit der Finanzkrise klar geworden sein.

Bloggen leuchtet mir also ein, um die eigenen Erkenntnisse erst mal informell zu verbreiten. Strukturierte Web-Site kann ja dann gegebenenfalls später noch kommen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen